Feinstaubmix sagt wenig aus / Experten raten, stärker die wirklich gefährlichen Substanzen zu berücksichtigen

Feinstaub – winzige Partikel in der Luft erhöhen das Risiko für Atemwegsleiden, Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Industrieschlote, Fahrzeugmotoren und Heizungen setzen die winzigen Substanzen frei. Der Abrieb von Bremsen und Reifen, Saharastaub, Vulkanasche, Mineralien und auch Pollen zählen dazu. Umweltzonen mit Verkehrsbeschränkungen in Städten haben nur Einfluss auf einen Teil des Feinstaubs, aber bei Messungen wird der ganze Mix erfasst. „Wir messen in Europa die falschen Parameter“, kritisiert deshalb Professor Alfred Wiedensohler vom Leibniz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig in der „Apotheken Umschau“. In der sächsischen Landeshauptstadt bestimmte er bei Luftmessungen die wirklich gefährlichen Substanzen, die kleiner als 0,1 Mikrometer sind, zum Beispiel hochtoxische Rußteilchen. Der Rückgang nach dem Fahrverbot für Fahrzeuge ohne grüne Plakette war so deutlich, dass Wiedensohler von einem „dramatischen Effekt“ spricht.

AG (Raffi)
Quelle: Apotheken Umschau20140727-130638-47198778.jpg

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