Ich wollte leben wie die Götter – Was in Deutschland aus meinen afrikanischen Träumen wurde | Katholische Kirche Nürnberg

Akwaba-Afrikatage: Lesung aus dem Roman des Schriftstellers Ibraimo Alberto am 15. Juli 2014 um 19.30 Uhr im „Fenster zur Stadt“
Was Ibraimo Alberto erlebt hat, reicht für drei Leben: Im tiefsten Dschungel von Mosambik aufgewachsen als Sklave eines portugiesischen Landbesitzers, erkämpft er sich das Recht, zur Schule zu gehen, beginnt trotz rassistischer Anfeindungen ein neues Leben in der DDR – und gerät nach der Wende vom Regen in die Traufe. Nun muss er um sein Leben kämpfen. Alberto wird tagtäglich angepöbelt, beleidigt, angegriffen. Dutzende Male entkommt er dem rechten Mob nur knapp. Als Neonazis seinen Sohn bei einem Fußballspiel totzuschlagen drohen, weiß Alberto, inzwischen Ausländerbeauftragter in Frankfurt an der Oder, dass er hier keine Zukunft mehr hat. 2011 erhält
er – ein vielbeachteter Vorgang – „innerdeutsches Asyl“ in Karlsruhe, und kämpft weiter für Integration und gegen Rassismus.

Im Rahmen der Akwaba-Afrikatage lesen am Dienstag, 15. Juli 2014, um 19.30 Uhr im „Fenster zur Stadt“ im Haus der Katholischen Stadtkirche, Vordere Sterngasse 1 in Nürnberg, Monika Camara und Taslima Diallo ausgewählte Passagen aus dem Roman.
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne der Stadt Nürnberg und dem „Fenster zur Welt“ der Katholischen Stadtkirche statt.

Der Eintritt ist kostenfrei, Spenden erwünscht.

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