Musik mit Herz und Leidenschaft – Maxus Juli veröffentlichen ihre erste Maxi-Single

Sie sind Newcomer, Sänger und Songschreiber – Maxus Juli. Julian Jerusalem und Maxim Monetkin veröffentlichen am 24. Mai 2019 ihren ersten selbstgeschriebenen und komponierten Ohrwurm „Köpfe sind klein“. Der Titel lädt zum Nachdenken ein, denn die große Welt mit vielen Gedanken, muss gar nicht so schlimm sein!

Julian Jerusalem (16) und Maxim Monetkin (16) leben in Mainz. Die Singersongwriter entdeckten schon früh ihre Begeisterung für das Schreiben von Songtexten und spielen einige Instrumente. Mit dem Titel „Köpfe sind klein“ bringen sie zum Ausdruck, dass auch die größte Entfernung und eine lange Zeit des Abstands, nicht schlimm für eine Beziehung sein muss: Denn Julian Jerusalem hat es für ein Jahr, zum Schüleraustausch, in die Vereinigten Staaten von Amerika gezogen. Das Lied widmete er seiner Freundin.

Hin- und hergerissen, ob er das Projekt in Angriff nehmen soll oder nicht. Die Entscheidung auf dem Flughafen. Der Abflug in ein unbekanntes Land. „Die Köpfe, die sind klein, die Herzen immer größer. Sorg dich nicht um mich. Ich komm ja schon bald wieder“ – Ein herzerwärmender Track mit musikalischer Power.

cozmo records ist ein deutsches Plattenlabel, Verlag und Presswerk. cozmo records stellt Musik- und Sprachinhalte (Podcasts) diverser Künstler, Musiker und Bands her und vertreibt diese. Die Förderung von Nachwuchstalenten ist dabei elementar. Weitere Informationen zum Label findet ihr auch unter www.cozmorecords.de.

Spezial: Auf christlichen Wegen mit Christine Rinka

Portrait Christine Rinka – Urheber: Diakonie St. Peter

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1957 erblickte Christine Rinka das Licht der Welt in Hof. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie in Naila. Dort besuchte sie die Schule, absolvierte das Abitur und war durch ihre Eltern bereits früh religiös geprägt.

Sie zog es nach dem Abitur in ein pädagogisches Studium. Christine Rinka überlegte zunächst Sozialpädagogik zu studieren. Diese Überlegung verwarf sie und wandte sich der evangelischen theologischen Lehre zu. Ihre akademische Ausbildung absolvierte sie in Neuendettelsau und Göttingen. Ein Auslandsaufenthalt in der Stadt Bern, in der Schweiz, rundete ihr Studium ab.
Sie ist sprachlich sehr gewandt. In ihrer Ausbildung erlernte sie Hebräisch, Latein aber auch Griechisch um sämtliche christliche Schriften lesen und übersetzen zu können. Nach ihrem Studium folgte ein Vikariat. Das Vikariat ist eine praktische Vorbereitung auf den Beruf des evangelischen Pfarrers nach dem Studium. Dieses absolvierte sie in der Gemeinde Lichtenhof in Nürnberg. Nach zwei Jahren war diese Ausbildungsphase abgeschlossen und die 31 jährige Pfarrerin gab bei der Landeskirche Bayern einen Wunsch auf Einsatz in einer Pfarrstelle in Nürnberg ab. Wie es der Zufall wollte: Die Gemeinde Sankt Peter suchte einen junge Pfarrerin zur Anstellung. Christine Rinka erhielt die Stelle. Es folgten 16 Jahre Berufserfahrung in Sankt Peter. Im Alter von 43 Jahren übernahm sie dann mehr Verantwortung durch Neubesetzung der Stelle als geschäftsführende Pfarrerin in der gleichen Gemeinde.

Die Tätigkeiten waren fortan vielfältiger und aufwendiger.
Dazu gehören unter anderem die Verantwortlichkeit über die Finanzen, das Personal- und Gebäudemanagement. Aber auch der Vorsitz im Kirchenvorstand, Vorstandstätigkeiten in der angeschlossenen Diakonie und die Verwaltung des Friedhofs.

Sicht auf die Sankt Peterskirche

Die neue Stelle ist mit einem Umzug in das Pfarramt einhergegangen: Die geschäftsführende Pfarrerin wohnt im Pfarramt. Und dies kann sehr anstrengend sein.
Seit 19 Jahren warten jeden Morgen die Sekretärinnen auf sie. Diese unterstützen Christine Rinka bei der Vielzahl ihrer Aufgaben. Dennoch geht es von rechts nach links. Dort eine Unterschrift, hier ein Telefongespräch und da ein Besucher, der gerne eine Beratung haben möchte. Zwischendurch finden Besprechungen, Arbeitstermine auf dem Friedhof, Heimbesuche, Überbringungen von Geburtstagsgrüßen in einer Vielzahl von kirchlichen Einrichtungen, Besprechungen in der Diakonie oder auch Hausbesuche bei Gemeindemitgliedern statt. Sie ist eine flotte Pendlerin – ohne Auto wären so viele Termine kaum zu bewältigen.

„Luxus: Die Mittagspause“
Bei so vielen unterschiedlichen Arbeiten ist es wichtig richtig auszuspannen. Dafür nimmt sich die Pfarrerin auch ausreichend Zeit. Nach der Schließung des Pfarramts um 12 Uhr gönnt sie sich eine zweistündige Verschnaufpause. Hier versucht sie zu entspannen.

„Wie lebt eine Pfarrerin überhaupt?“
Sie versucht immer mit bedacht auf sämtliche Situationen in ihrem Leben, sei es beruflich oder privat, zu reagieren. Christine Rinka hält sich mit sich selbst aber auch mit ihren Mitmenschen im Frieden. Sie hat keine festen Rituale, Gebete gehören aber durchaus zu ihrem Tagesablauf dazu.
Auch biblische Gedanken, wie zum Beispiel die Bergpredigt, begleiten die Pfarrerin und geben ihr Hilfestellung zur Lebensgestaltung. Ihre Freizeit verbringt sie gerne im Grünen, versucht sich ein bisschen fit zu halten oder trifft sich mit ihren Freunden.

Aussegnungshalle auf dem alten Friedhof der Gemeinde

Verreisen findet sie großartig und nutzt ihre sechs Wochen Urlaub im Jahr auch aktiv dafür.
Ihr gefällt ihr der Beruf, den sie nun seit knapp 35 Jahren ausübt ganz gut. „Ich kann sehr viel gestalten“, antwortet sie prompt auf die Frage, was ihr denn am Beruf am meisten zusagt. Aber es gibt auch „Dinge die echt mühsam sind“, wenn zum Beispiel mal wieder „Kürzungen im Personal oder in Geldangelegenheiten“ ins Haus schneien, auch das Fehlen von Privatsphäre im stets frequentierten Pfarramt kann anstrengend werden.

Sobald sie ihre Wohnung im ersten Stock des Pfarramts verlässt steht sie in der Öffentlichkeit. Selten geht ihr Tag vor 20 Uhr zu Ende, oft auch später. Aus diesem Grund bezeichnet Christine Rinka ihre Mittagspause auch als
„Luxus“.

Sie ist eine angesehene, freundliche und engagierte Persönlichkeit. In ihrer Gemeinde geniest sie hohes Vertrauen und ist beliebt, dies ergab eine Rechercheumfrage.
Die motivierte Pfarrerin erlitt im Jahr 2001 einen schweren Schicksalsschlag: ihr Ehemann ist verstorben. Zum Tod ihres Partners gesellte sich weiterer Stress durch Pflege ihrer kranken Schwiegermutter. Dies führte letztlich zu einem Schwächeanfall. Es folgte ein Krankenhausaufenthalt von sechs Wochen.

Christine Rinka bezeichnet es so: „Die Auszeit war nötig und gut“. Sie erholte sich schnell wieder und ist ihrer Gemeinde weiterhin treu geblieben. Bis heute.
Jetzt ist sie 61 Jahre alt – seit 12.410 Tagen (dies entspricht 34 Jahre) in Sankt Peter tätig und kann sich allmählich auch vorstellen, dass der Ruhestand eines Tages seine Vorteile haben kann.

Außenansicht auf die Kapelle der Gemeinde Sankt Peter

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Autor, Bilder und Design: Programmdirektor André Raffi Gasser

Illegale Parteispenden: AfD muss über 400.000 Euro Strafe zahlen

Die Bundestagsverwaltung hat am Dienstag mitgeteilt, dass die Alternative für Deutschland wegen illegaler Parteispenden eine Strafe in Höhe von 402.900 € zahlen muss. Es geht konkret um Hilfen durch die Schweizer Werbeagentur Goal AG für den heutigen Bundesvorsitzenden Jörg Meuthen und das Bundesvorstandsmitglied Guido Reil in Landtagswahlkämpfen in den Jahren 2016 und 2017. Beide gelten als Spitzenkandidaten für die Europawahl im Mai.

Der Bundesvorsitzende Meuthen sagte es sei eine „rechtsirrige Position“ und kündigte sogleich Widerspruch gegen die Entscheidung an. Er hatte bereits früher schon angekündigt, sollte es zu Strafzahlungen gegen die Partei kommen, werde diese notfalls durch alle gerichtlichen Instanzen dagegen vorgehen. Gleichwohl wurde durch den AfD-Bundesvorstand beschlossen, eine Million Euro wegen der drohenden Strafzahlungen zurückzulegen.

Er selbst hatte Anfang 2016 Unterstützungsleistungen wie Plakate, Flyer und Anzeigen im Gegenwert von rund 89.000 € von der Goal AG erhalten, die die Bundestagsverwaltung als illegale Spende ansehe.

Die Bundestagsverwaltung erklärte dazu, dass „die geldwerten Zuwendungen von der Alternative für Deutschland nicht hätten angenommen werden dürfen“.

Hintergrund: Deutsche Parteien dürfen keine Spenden von „Gönnern“ annehmen, die nicht Bürger der Europäischen Union sind. Aus diesem Grund werden auch Spenden für den Bundestagswahlkampf von Alice Weidel aktuell geprüft.

/Raffi

Jan Böhmermann scheitert mit Unterlassungsklage gegen Bundeskanzleramt und Merkel

Der Satiriker Jan Böhmermann reichte beim Berliner Verwaltungsgericht eine Klage auf Unterlassung gegen das Bundeskanzleramt und Kanzlerin Angela Merkel ein. Die Klage sollte die Wiederholung der Kritik von Merkel gegen das „Schmähgedicht“, gerichtet gegen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, verhindern.

Das Gericht argumentierte nun, die Klage sei nicht zulässig, da keine Wiederholung der Kritik durch Merkel drohe.

Damit scheiterte Jan Böhmermann mit seiner Forderung, Merkel gerichtlich zu verbieten, sein „Schmähgedicht“ als „bewusst verletzend“ zu kritisieren. Angela Merkel hatte diese Aussage im Jahr 2016 gemacht. Sie hatte aber bereits damals eingeräumt, einen Fehler begangen zu haben und das Kanzleramt hatte angekündigt, die Aussage nicht zu wiederholen. Somit hatte das Gericht argumentiert, dass die Klage nur bei Wiederholung der Kritik zulässig sei. Dieser Umstand ist seit der Bekanntgabe des Kanzleramts nicht mehr gegeben. Es hielt weiter fest, dass Merkels Aussage nicht rechtswidrig gewesen sei. Diese stelle keine strafrechtliche Vorverurteilung dar, sondern sei ein vertretbares und allein auf den Text des Gedichts bezogenes Werturteil gewesen.

/Raffi