Nürnberg / Fürth aktuell: Aktion zur Erhöhung der Schulwegsicherheit – Ergebnis der ersten vier Schultage

Seit dem ersten Schultag wurden vom
Abschnitt Mitte des Polizeipräsidiums Mittelfranken und dem
„Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg“ an verschiedenen Schulen im Nürnberger Stadtgebiet Kontrollen zur Erhöhung der Schulwegsicherheit durchgeführt. Ziel war es, bei der
Bevölkerung nach den Sommerferien wieder das Bewusstsein für die
Gefahren des Schulweges zu schärfen.

Hierbei wurden während der ersten vier Schultage (16.09. – 19.09.2014) die Schulwege bzw. Bereiche vor Schulen in Bezug auf behindernd bzw. gefährdend abgestellte Fahrzeuge, die Sicherung von Kindern und die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit überwacht.

Es mussten im genannten Zeitraum insgesamt 595 verbotswidrig
abgestellte Fahrzeuge beanstandet werden.
Bei Geschwindigkeitskontrollen im Bereich von Schulen bzw. Schulwegen wurden 809 Verstöße festgestellt.

Ein Motorradfahrer fuhr in der Rothenburger Straße in Nürnberg 100
km/h statt der erlaubten 50 km/h (200,– Euro Geldbuße, 1 Monat
Fahrverbot, 2 Punkte), ein Autofahrer fuhr anstatt der erlaubten 30
km/h in der Ostendstraße 70 km/h (160,– Euro Bußgeld, 1 Monat
Fahrverbot, 2 Punkte).

Leider musste auch gegen Eltern eingeschritten werden, die sich
nicht angeschnallt oder ihre Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert
hatten. Es wurden 33 Eltern verwarnt bzw. angezeigt.

Das Polizeipräsidium Mittelfranken und der Zweckverband Kommunale
Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg bitten daher:

Seien Sie den Kindern und den anderen Verkehrsteilnehmern ein
Vorbild, indem Sie

bei Schulen besonders vorsichtig fahren und unbedingt die
bestehenden Geschwindigkeitsbeschränkungen beachten.

vom Gas runter gehen und bremsbereit sind, wenn Kinder in
Sichtweite sind. selbst an Ampeln und Zebrastreifen vorsichtig sind,
denn Schulanfänger halten sich oft nicht verlässlich an die Regeln.

in verkehrsberuhigten Bereichen Schrittgeschwindigkeit einhalten.

nie an Einmündungen, in Kreuzungsbereichen, auf Geh- und Radwegen oder an sonstigen Stellen parken.

vor Schulen nicht in zweiter Reihe parken und Haltverbote
beachten. an Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen immer damit
rechnen, dass Kinder unvermittelt über die Straße laufen.

Kinder nicht im absoluten Haltverbot ein- oder aussteigen lassen.

die Gurtanlegepflicht beachten und die Kinder mit den erforderlichen Rückhaltesystemen sichern.

AG (Raffi)
niemals „auf den letzten Drücker“ losfahren. Denn Hetze und Stress
machen unaufmerksam.

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