Nürnberg, Fürth & Erlangen aktuell: Morgens Bombenräumung – Abends Unwetter – Feuerwehr nahezu rund um die Uhr im Einsatz

Am gestrigen Sonntag war die Feuerwehr Nürnberg nahezu pausenlos im Einsatz.

Am Vormittag waren rund 150 Einsatzkräfte der Feuerwehr Nürnberg im Rahmen der Bombenentschärfung im Nürnberger Norden im Einsatz, um die betroffenen Gebiete zu räumen und die Bombenentschärfung abzusichern.

Am Nachmittag wurde die Feuerwehr dann zu einer Fettexplosion in die Bärenschanzstraße gerufen.
Der Bewohner der Wohnung erlitt mittelschwere Verletzungen und wurde vom Notarzt ins Krankenhaus verbracht.
Die Druckwelle der Fettexplosion war so stark, dass ein Teil der Küchenwand zum Bad eingedrückt wurde und einzustürzen drohte.
Die Wand wurde von den Einsatzkräften von Hand abgetragen und der Bauschutt mittels einer Schuttmulde und dem Feuerwehrkran abtransportiert.

Ab 19:00 Uhr zog dann ein Gewitter über der Nordosten des Stadtgebietes Nürnberg, das von starken Regenfällen begleitet wurde.
In Folge davon wurde die Feuerwehr Nürnberg zu 276 Einsätzen gerufen. In den meisten Fällen handelte es sich um Gebäude, bei denen Wasser im Keller stand. Darüber hinaus waren auch Blitzeinschläge an Gebäuden zu verzeichnen, die teilweise zu Schäden an der Elektroinstallation führten. Durch das Gewitter wurden auch einige Brandmeldeanlagen ausgelöst.
Auf Grund der massiven Niederschläge standen einige Straßen und Unterführungen unter Wasser, so dass diese nicht mehr befahrbar waren.
Bei der Unterführung am Leipziger Platz bemerkten einige Autofahrer dies offensichtlich zu spät oder unterschätzten die Lage, so dass ihre Fahrzeuge teilweise bis zu den Dächern im Wasser standen.
Im Einsatz waren neben der Berufsfeuerwehr alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Nürnberg und auch das Technische Hilfswerk.

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