VAG Nürnberg: Versuchtes Tötungsdelikt vor dem Derby 1. FCN : SpVgg Greuther Fürth – Interview

Wir haben in Zusammenhang mit unsere aktuellen Berichterstattung ein Interview mit Frau Stefanie Dürrbeck der VAG Nürnberg geführt.

Die Antworten spiegeln lediglich die Meinung der VAG Nürnberg.

Frage 1.) Es Bedarf einer hohen Gewalt, Sicherheitsglas durchschlagen zu können. Aus welchem Grund zerbrach das Glas? (Alterserscheinung, Wartungsversäumnis?)

Antwort, Stefanie Dürrbeck: „Es lag keineswegs an Alterserscheinungen oder Wartungsversäumnissen, dass die Scheiben herausgetreten werden konnten. Da war seitens der Personen im Zug einfach genug Gewalt und Kraft im Spiel. Das kam/kommt bei Fan-Transporten immer wieder vor – nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen Verkehrsbetrieben. Und auch bei anderen Verkehrsmitteln als der U-Bahn.“

Frage 2.) Warum reagierte der Fahrer nicht auf diesen Vorfall. Eine Glasscheibe zerbricht ja nicht sofort und mittlerweile wird der „Kunde“ in der U-Bahn wirklich streng durch diverse unzählige Kameras überwacht. Diese Bilder erhält der Fahrer unmittelbar (nach unserer Auskunft).

Antwort, Stefanie Dürrbeck: „Der Fahrer hatte gar keine Möglichkeit auf den Vorfall zu reagieren. Erstens hat er keine Bilder von den Kameras im Zug gehabt, da die Kameras in dem Zug von den Fans direkt mit Besteigen des Zuges abgeklebt wurden. Zweitens war das Konzept auch so ausgelegt, dass die Fanzüge Richtung Fürth einfach durchfahren – jeweils mit Polizei an Bord. Leider war gerade im betreffenden Zugteil keine Polizei mit im Fahrgastraum. Und selbst wenn der Fahrer etwas gemerkt hätte: Was hätte er den tun sollen bei einem vollbesetzen Fanzug? Sie schreiben zwar, dass er direkt reagieren hätte sollen, wenn er denkt, es könnte zu Vandalismus kommen – aber es ist doch nun einmal so, dass Fantransporte nie eine reine Sonntagsfahrt sind, wo alle ruhig und gesittet auf ihrem Platz sitzen bleiben. Dass hier allerdings in Sachen Vandalismus und Eskalation ein neues Level erreicht wurde, dass ist ganz klar. Aber der Fahrer wäre hier doch machtlos gewesen.

Frage 3.) Wie geht es Ihrer Fahrerin nach diesem Vorfall. Welche Verletzungen erlitt sie und welchen Schaden die betroffene U-Bahn

Antwort, Stefanie Dürrbeck: „Die Fahrerin hatte Glück im Unglück. Sie wurde nur leicht verletzt. Sie wurde von Glassplittern im Gesicht, im Dekoletté und an den Händen, allerdings nur oberflächlich. Insgesamt entstanden rund 20.000 Euro Sachschaden.

Das Interview führte Raffi.

IMG_0866.PNGBild: Vordere Beschädigung des Triebwagens (Verletzte Fahrerin)

IMG_0868.PNGBild: Vorderer Triebwagen (Verletzte Fahrerin)

IMG_0867.PNGBild: Polizist entnimmt Tatwaffe vom Tatort zum Weitertransport

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